30 Tage Mac. Ein Résumé.

Heute ist es genau einen Monat her, seit ich mir mein MacBook Pro im Apple Store an der Bahnhofstrasse Zürich gekauft habe. Das ist doch ein idealer Zeitpunkt für ein kleines Résumé, nicht?
Die ganze Zeit über habe ich mich ernsthaft gefragt, ob es wirklich Menschen gibt, die aus Überzeugung sagen, dass ihnen die Arbeit mit Apple Computer nicht gefällt und sie lieber wieder zu Microsoft Windows wechseln möchten. Im Ernst? Ich glaube, das gibt’s nicht.
Der Wechsel
Die Umstellung von Windows auf Mac war denkbar einfach. MacBook Pro aus der sehr umweltfreundlichen Verpackung ausgepackt und gleich einmal den Power-Button gedrückt – schon startet das Ding. Es fragt mich, welche Sprache ich spreche und wie ich heisse. Zack – installiert. Mac OS X Leopard ist mit den wichtigsten Funktionen schon vorinstalliert und betriebsbereit.
Die Leistung
Speziell begeistert mich die Leistung des Apple Computers. Obwohl die Zahl von 2.66 GHz nicht gerade atemberaubend ist. Vorallem dann, wenn man sich mit Apple Produkten nicht auskennt sondern nur schon davon gehört hat. Doch die Hardware Komponenten die im Gerät verbaut sind, arbeiten Hand in Hand. Mit Perfektion. Das alleine macht das 2.66 GHz MacBook Pro zu einer leistungsstarken Maschine die mit der Funktionsgewalt von Mac OS X Leopard keinerlei Wünsche offen lässt.
Die Laufzeit einer Akkuladung ist beeindruckend! Aktuell ist mein Akku noch zu 63% geladen. Das MacBook rechnet mir vor, dass ich so noch mehr als 3 Stunden arbeiten kann. Wohlgemerkt: ich schreibe diesen Beitrag während dem ich Musik höre die auf meinem Homeserver gespeichert ist = hohe WLAN-Aktivität. Zusätzlich ist der Bildschirm sehr hell und die Tastatur beleuchtet.
Funktionsvielfalt
Ich brauche keinen Adobe Reader zu installieren. Der PDF-Drucker ist bei Leopard mit dabei und die “Vorschau” zeigt alles an. Im Finder markiet und einmal kurz auf die Leertaste getippt – egal ob Text-, HTML-, PHP-, PDF oder Bilddatei – eine Vorschau wird angezeigt. Toll! Die Funktionen Exposé und Spaces erweitern die Funktionalität des einfachen Desktops um ein vielfaches.
Mitgelieferte Software
Unter Windows stammt die migelieferte Software meist von Drittherstellern. Meist sind dies aber nur einfache Demos, etwas ältere oder abgespeckte Versionen. Apple liefert ein geniales Multimedia-Paket mit. Da wären beispielsweise iMovie, iDVD, iPhoto, GarageBand & iWeb. Die Namen lassen auf die jeweilige Funktionen schliessen. Darüber hinaus verstecken sich im “Programme”-Ordner noch Tools wie PhotoBooth, Front Row, der DVD Player, Mail, iCal, iSync & Time Machine.
Letzteres ist Apple’s Backup-Lösung. Sowas tolles hat man noch nicht gesehen. Einfachste Bedienung und intuitives Design machen automatische Datensicherungen und Datenwiederherstellungen zum Kinderspiel.
Benutzerfreundlichkeit
Darüber hinaus ist es möglich mit Leichtigkeit durch das komplette Betriebssystem zu navigieren. Und das ohne eine Maus oder das Trackpad (welches im Übrigen sehr gross ist!) zu benutzen. Man braucht nur die Tastatur. Genial!
Die Tastenkombination “cmd” + “Leertaste” öffnet “Spotlight“. Beginnt man in diesem kleinen Textfeld damit etwas einzutippen beginnt Spotlight mit der Suche. Spotlight indexiert Programme, E-Mails, Dokumente, Kontakte, Hilfedateien, Systemeinstellungen, Ordner und vieles mehr. Gesucht – gefunden. In rasantem Tempo.
Die Integration des MacBooks in ein bestehendes Netzwerk ist so einfach wie Fahradfahren. Freigaben und Drucker werden sofort angezeigt und sind einfach zu verwalten.
Unter Windows dauert die Installation von Software sehr lange. Daten werden kopiert, Registry-Einträge erstellt und überflüssige Setup-Dateien (vielleicht) gelöscht. Unter Mac OS X öffnet man einfach das DMG-Archiv und zieht die eine Datei einfach in den “Programme”-Ordner. Fertig. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen wie zum Beisiel die Office Suite für Mac (ja, das gibt’s!) von Microsoft oder die Adobe Creative Suite – aber das sind auch sehr umfangreiche Pakete…
Die Deinstallation gestaltet sich genau so einfach – wenn nicht noch etwas einfacher. Ich brauche nichts weiter zu tun als das zu deinstallierende Programm in den Papierkorb zu bewegen. Ende.
Service & Support
Apple bietet – einmal abgesehen vom tollen Einkaufserlebnis im Apple Store – einen erstklassigen Support. Die Berater (ich nenne sie mit Absicht nicht “Verkäufer”) im Apple Store kennen sich spürbar mit der Materie aus, beraten kompetent, freundlich und überaus verständlich. Hat man später doch einmal Probleme mit einem Produkt von Apple – egal ob iPod, iPhone oder MacBook – macht man einfach einen Termin an der GenuisBar im Apple Store, bringt das Gerät mit und lässt sich helfen. Kostenlos.
Erschwinglichkeit
Auf den ersten Blick sind Produkte von Apple sehr teuer. Wenn man sich das ganze aber etwas genauer betrachtet, stimmt das nicht.
Ein “normaler” Office-PC kostet im Durchschnitt vielleicht – je nach Marke – 500.- bis 800.- CHF. Da ist meist schon eine Lizenz von Windows dabei. Dazu braucht man aber noch einen Bildschirm, eine Tastatur, eine Maus und das passend gute Sound-System. Hinzu kommen noch Lizenzen für eine Office Suite, eine AntiVirus- und Firewall-Software, eine Backup-Lösung und vielleicht noch eine einfache Video- und Bildbearbeitungs-Software – jeweils von Drittherstellern. Oh ja, die Webcam und das Mikrofon für Skype bitte nicht vergessen.
Und weil man sich – wenn man sich schon einen neuen Rechner kauft – auch etwas qualitativ hochstehende Ware kaufen möchte, gibt man summa summarum 1000.- CHF bis 2000.- CHF aus.
Einige Zeit später kommt ein neues Betriebssystem auf den Markt. Das Upgrade kosten einige hundert Franken. Die jährlich zu erneuernde Lizenz für die Antiviren-Software schlägt mit vielleicht 40.- bis 60.- zu Buche. Die neue Office Suite kostet auch noch einmal eine ganz Stange Geld.
Einen Apple Computer welcher dies alles schon beinhaltet kann man sich aktuell (17. August 2009) für einen Betrag von 1299.- CHF kaufen. Das Upgrade auf die neue Betriebssystem-Version kostet 39 Schweizer Franken (!). Antivirus braucht man genauso wenig wie eine Backup-Lösung von Drittherstellern. Apple’s Pendant zur Office Suite von Microsoft heisst iWork kostet 109.- CHF und wenn man den erwähnten Multimedia-Firlefanz noch nicht in der aktuellsten Version vorliegen hat, kann man sich diese Features ebenfalls für lächerliche 109.- CHF kaufen. Eine hochwertige Webcam, ein Mikrofon und der ganze Multimedia-Firlefanz ist auch schon dabei. Darüber hinaus hält man ein wunderschönes Gerät in den Händen. Perfekte Verarbeitung in Aluminium, von innen beleuchtete Tastatur, unverschämt und hohe Leistung bei wenig Verbrauch.
Warum ist die Software von Apple nur so günstig? Ganz einfach: Microsoft muss an der Software verdienen können. Apple macht das mit der Hardware und der Verkauf von Software ist “Nebensache”.
Fazit
Seit ich mit Apple arbeite, bin ich begeisterter, produktiver, kreativer und sicherer als jemals zuvor. Ich lege jedem, der sich einen neuen Computer kaufen will, einen von Apple ans Herz. Das Glück beginnt mit dem Eintreten in den Apple Store in Zürich. Da 90% aller Software aus dem Hause Apple stammt, ist sie sehr einfach zu verstehen und zu bedienen. Das macht das Arbeiten mit Apple Computer zum Erlebnis.
ich kann dir nur zustimmen, seit ich meinen mac habe nutze ich auch nur noch diesen. ich höre zwar heute auch noch von vielen “wie kannst du nur so ein teures gerät kaufen…”, aber am ende sehe alle, dass dies gar nicht so ist!
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